Pause – Wirkt!

Wenn Sie auch zu den Personen gehören, die mit Ihrem Unternehmen, mit Ihrer Geschäftsidee eine Wirkung hinterlassen wollen, oder wenn Sie oft Vorträge halten oder im kirchlichen Rahmen lesen –  Sie alle verbindet der Wunsch: Wirkung! Ankommen! Einen Fußabdruck hinterlassen!

Als ein wesentliches Element mit Aus-Wirkung betrachte ich die Pause.

Sprechpause Wirkt!

Unter den verschiedenen Redner-Typen gibt es diejenigen, die „ohne Punkt und Komma“ reden. Die nicht zu Atem zu kommen am Rednerpult. Sie „füttern“ ihre Zuhörer mit ihrem geballten Wissen. Wer in einem schnellen Tempo spricht und keine bewussten Pausen macht, der bewirkt genau das Gegenteil: Sein Vortrag rauscht an den meisten Zuhörern mehr oder weniger vorbei.

So wie ich es beobachte, gibt es verschiedene Gründe dafür, wenn Menschen ohne Pause reden. Manche meinen, sie dürften keinen Moment ungenutzt lassen. Erfolgreich zu reden wäre gleichbedeutend mit viel Informationen. Manche befürchten, Pausen würden sie lethargisch wirken lassen. Und es gibt diejenigen, für die jeder öffentliche Moment mit viel Stress und Lampenfieber verbunden ist. Sie sind im „Flucht-Modus“. Alles wird schneller, zuerst die Atmung, dann die Gedanken, dann die Worte. Und sie sind einfach froh, wenn Ihr Beitrag vorbei ist.

Pause ist: Nichts.

Bewusster Einsatz von Pausen finden wir in der Musik. Nichts. Stille. Leere. Ruhe. Im Gegensatz zur ständigen Bewegung der Musik. Es gibt kurze Pausen. Lange Pausen. Generalpausen. Es gibt Pausen, die Spannung aufbauen. Pausen, die Ruhe verbreiten. Pausen, die Nachhallen. Der Moment, in dem Sie nicht sprechen, ist der Gegensatz zu Ihren Informationen.

Wir Menschen lieben Gegensätze. Kontraste. Dadurch werden wir aufmerksam. Horchen hin. Sind fasziniert. Von Musik genauso wie von einem Redner. Wenn Sie als Redner mit diesen verschiedenen Elementen spielen können, sie absichtlich einsetzen, dann ziehen Sie Ihre Zuhörer an. Sie müssen nicht mehr „hin zum Publikum“, sich nicht mehr bemühen, anzukommen.

Sie geben Ihren Worten Nachdruck. Intensität.

Pause ist: Anziehung.

Bauen Sie gezielt Pausen in Ihre Sätze ein. Halten Sie es selbst aus, dass Sie einen Augenblick „nicht in action“ sind. Stehen Sie, atmen Sie. Ruhig und gelassen. Nehmen Sie sich selbst Zeit! Pausenloses Sprechen ist eine Form von innerer Hektik oder Unruhe, die sich unbewusst auf Ihre Zuhörer überträgt. Sie sind nicht ganz bei der Sache – Ihre Zuhörer. Denn kein Mensch mag einen Dauerzustand von Unruhe. Und so hört er oder sie dann einfach weg oder unkonzentriert, anstatt „ganz Ohr“ zu sein.

Eine Sprechpause ist ein erstaunliches Phänomen: Sie tun einen Moment lang nichts. Gar nichts. Außer ruhig atmen. Und Sie werden Mittelpunkt der Aufmerksamkeit!

Mein Anteil im Coaching ist dabei häufig, mich mit der Kundin oder dem Kunden zu „synchronisieren“, so könnte man es nennen. Ich spreche den Text gleichzeitig mit. Ich gestalte die Pausen, ich spiele mit Längen und Kürzen, mit verschiedenen Spannungen von Pausen. Die Kundin bekommt so die Möglichkeit, einmal über sich hinaus zu wachsen. Zu erleben, wie es sich anfühlt, wenn eine Pause wirklich eine Pause ist. Wie lange sie sein muss, damit sie wirkt. Meistens erst einmal deutlich länger, als man das von alleine aus tun würde.

Wenn dann der Aha-Effekt da ist, der Kunde gemerkt hat, wie sich eine Pause mit Wirkung anfühlt, dann ist es oft ein starker Moment. Die Sprecherin ist sehr präsent und erlebt ihre Aus-Wirkung im Raum und auf die Zuhörenden. Wenn alles still wird und sich auf Sie konzentriert, dann sind das diese magischen Momente, die jeden Redner wieder und wieder vor das Publikum ziehen

Ihre Sprechpause – hier geht es weiter:

Sie wollen selbst stark und eindrücklich wirken? Sie haben schon oft beobachtet, dass Sie reden „ohne Punkt und Komma“? Sie wollen ab jetzt von der magnetischen Wirkung der bewusst eingesetzten Pause profitieren?

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